Was sind Mutagene?

Mutagene sind äußere Einwirkungen, die Mutationen oder Chromosomenaberrationen hervorrufen können und sind deshalb bei der Entstehung von Krebs nicht unbedeutend. Sie wirken jedoch nicht zielgerichtet. 

Man unterscheidet bei den Mutagenen zwei Gruppen:

1. physikalische Mutagene: Ultraviolettstrahlung, radioaktive Strahlung und Röntgenstrahlung                                                                                                  

2. chemische Mutagene: hier sind mehrere 100 verschiedene Stoffe bekannt: Basenanaloga (z.B. Benzpyren, Bromuracil, Antibiotikum etc.), interkalierende Substanzen.

Unter natürlichen Bedingungen tritt eine Mutation bei Prokaryoten (Bakterien) unter 100 Millionen Zellteilungen einmal auf. Die Mutationsrate liegt hier bei 1:108 auf. Bei Eukaryoten liegt die Wahrscheinlichkeit höher: Die Mutationsrate wird auf 1:105 geschätzt. Durch Mutagene kann diese Rate ansteigen.